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Barrierefreie Kommune

Greifswald muss sensibler mit seinen behinderten Mitbürgern umgehen. Nach wie vor ist der Weg durch die Stadt für viele behinderte Menschen ein Weg voller Hindernisse. Barrierefreiheit muss zu einer Selbstverständlichkeit werden und daher stärker im Bewusstsein der Gesellschaft verankert werden. Es muss grundsätzlich möglich sein, sich durch Greifswald ohne fremde Hilfe zu bewegen – dies ist ein unverzichtbarer Bestandteil für ein selbstbestimmtes Leben der behinderten Bürgerinnen und Bürger. Ich werde deshalb stets auf die behindertengerechte Planung von baulichen Projekten achten.

Barrierefreiheit ist übrigens prinzipiell kostenneutral, wenn sie nur rechtzeitig beachtet wird und bereits in der Planungsphase auf die Erfahrungen Betroffener zurückgegriffen wird. Neben den sozialen Aspekten haben barrierefreie Städte langfristig gesehen sogar wirtschaftliche Vorteile. Gerade der Tourismussektor profitiert von einer behindertengerechten Gestaltung der Umgebung.

Die demographische Entwicklung Deutschlands weist klar auf eine ältere Bevölkerungsstruktur hin. Behinderungen entstehen häufig erst in den späteren Lebensabschnitten der Menschen. Eine Stadt, die sich bemüht, barrierefrei zu sein, kann mit mehr Besuchern rechnen, sofern dieser Pluspunkt dann auch entsprechend vermarktet wird.
Natürlich ist Barrierefreiheit nur im Zusammenspiel aller gesellschaftlichen Kräfte erreichbar (Verwaltung, Parteien, Wirtschaft, Vereine usw.).