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VII. Finanzierung für Greifswald / Haushaltsdefizit – Investitionsstau

Greifswald hat in den letzten Jahren von seinen Rücklagen gelebt. Trotz der prekären Finanzlage wurde durch die Verwaltungsspitze nicht gehandelt. Dabei verkenne ich nicht, dass der Greifswalder Haushalt überwiegend fremdbestimmt ist: Greifswald ist abhängig von Finanzzuweisungen durch die EU, den Bund und das Land sowie der Konjunktur.

Gerade bei immer knapper werdenden Kassen ist es allerdings umso wichtiger, mit dem Geld der Bürger sparsam und verantwortungsbewusst umzugehen. Es ist der falsche Weg, für kurzfristige Erfolge das Tafelsilber der Stadt wie die WVG, die Stadtwerke oder den Stadtwald zu verkaufen. Gefragt ist eine langfristige Politik zur Sanierung des Stadthaushaltes!

Eine Haushaltssanierung ist allerdings nicht mit einer strikten Sparpolitik zu erreichen. Ohne gleichzeitige Investitionen in die Zukunft ist eine Sparpolitik zum Scheitern verurteilt. Investitionen, die dazu dienen, die Attraktivität von Greifswald zu steigern, bedeuten gleichzeitig höhere Einnahmen.