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I. Wirtschaft und Arbeit fördern

Die Stärkung der örtlichen Wirtschaftskraft und des lokalen Arbeitsmarktes gehört zu meinen Prioritäten. Ich sehe die Funktion des Oberbürgermeisters auch als die des ersten Wirtschaftsförderers für unsere Hansestadt. Bei allen Reisen und Kontakten werde ich ganz gezielt Wirtschaftsthemen (Investitionen/Ansiedlungen/Schaffung von Arbeitsplätzen etc.) ansprechen und aktiv verfolgen.

Im Mittelpunkt meiner politischen Arbeit steht, wie gesagt, dabei die Schaffung neuer und zukunftssicherer Arbeits- und Ausbildungsplätze. Dabei ist zu beachten, dass auch ein hoher Anteil an Arbeits- und Ausbildungsplätzen von kleinen Handwerksbetrieben, Gewerbetreibenden und mittelständischen Unternehmen geschaffen und bereitgestellt wird. Deshalb trete ich auch dafür ein, dass die Stadt gerade diesen Unternehmen günstige Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung einräumt, z. B. durch kostengünstige Überlassung von Grundstücken, fachliche Beratung bei verwaltungsspezifischen Fragen sowie kurzfristige und zügige Bearbeitung von Anfragen und Anträgen.
Stadt und städtische Unternehmen (WVG, Stadtwerke, Sparkasse) sollen weiterhin auf hohem Niveau ausbilden. Es gehört aber auch eine Personalentwicklung - v.a. der Stadt - dazu. Wir wollen unsere gut qualifizierten, selbst ausgebildeten Kräfte nach Möglichkeit unbefristet in die Stadtverwaltung übernehmen und schrittweise an künftige Herausforderungen heranführen, damit der in den kommenden 10 Jahren bevorstehende Generationswechsel im Personalbestand gut vorbereitet und ohne Wissens- und Kompetenzverlust in der Stadtverwaltung realisiert werden kann.

Von besonderer Bedeutung sind aber auch Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung, die vor allem durch die Gründung und das Wachstum von Unternehmen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen entstehen. Hier sind im Besonderen auch die "Solarenergie" (mit Solon ist ein leistungsfähiges Unternehmen bereits in Greifswald ansässig - es gibt zur Thematik weitere Modelle in Kommunen/Ländern) und die "Gesundheitswirtschaft" hervorzuheben.

Hier fällt unserer Universität, den anderen Forschungszentren sowie den Unternehmen mit eigenen Entwicklungsaufwendungen eine herausgehobene Aufgabe zu.
Darüber hinaus sind Initiativen im Verbund von Stadt, Unternehmen, gesellschaftlich relevanten Kräften und auch von Kreditinstituten zu nutzen, um der Gefährdung von Unternehmen und dem Verlust von Arbeitsplätzen vorzubeugen.

Tourismus als wichtiger Wirtschaftsfaktor

Für Rainer Mutke als Oberbürgermeister ist der Tourismus, und hier insbesondere der maritime Tourismus, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Ich setze mich deshalb für eine konsequente Umsetzung eines übergreifenden Tourismuskonzeptes sowie für die Schaffung eines städtischen Marketingunternehmens ein.

Von zentraler Bedeutung ist für mich die Entwicklung und der Ausbau der Ryckregion vom Museumshafen bis Eldena/Wieck und dem noch existierenden Industriegebiet Ladebow zu einem in sich geschlossenen und touristisch attraktiv-interessanten Naherholungsgebiet. Seit 2004 setze ich mich aktiv und hartnäckig als Ausschussvorsitzender für Wirtschaft für ein neues Gestaltungskonzept ein. Dies muss ein in sich schlüssiges, übergreifendes Konzept sein. Eine Nutzung des Areals mit maritimer Ausrichtung und Wohnbebauung, aber im Besonderen auch mit Freizeitangeboten, kleinen Hotels, Ferienanlagen, maritimem Kleingewerbe- und Angeboten, Marina etc. Eine Attraktion mit Blick auf Rügen soll für Greifswalder und Besucher entstehen. Vor allem darf keine stinkende, riesig dimensionierte Biodieselanlage den Küstenblick verschandeln und zukünftige touristische Entwicklungen blockieren - diese unüberlegt geplante Projektidee hätte schon im Vorfeld gestoppt werden müssen!

Für den Wirtschaftsfaktor Gesundheit sind in Greifswald mit dem Universitätsklinikum und den vielen weiteren Gesundheitseinrichtungen schon jetzt hervorragende Bedingungen für die medizinische Betreuung und Rehabilitation mit Ausstrahlungskraft weit über die Stadtgrenzen hinaus geschaffen. Ich will, dass die vorhandenen Potenziale zielgerichtet für den Ausbau einer "Gesundheitsindustrie" genutzt werden und so Greifswald zu einem attraktiven Standort für Gesundheitstouristen wird.

Die Stadt Greifswald ist für die regionale Wirtschaft ein wichtiger Auftraggeber. Diese Rolle muss durch eine Verbesserung der Investitionsquote im Haushalt verstärkt werden. Die Aufträge der Stadt sind, unter Ausschöpfen des rechtlich Möglichen, an Betriebe im Stadtgebiet zu vergeben. Sofern die Vergabepraxis zu Schwierigkeiten für die hiesigen Betriebe führt, ist sie, wenn rechtlich möglich, zu vereinfachen. Ich trete dafür ein, dass das Verbundsystem von Stadt und Wirtschaft weiter intensiviert und gestärkt wird.

Pommerndreieck … die Chance für Arbeit in Vorpommern.

Im Zusammenhang mit den Überlegungen zur Kreisgebietsreform bietet das geplante Gewerbegebiet für Vorpommern direkt an der A 20, das sogenannte Pommerndreieck, für die gesamte Region eine einmalige Chance zur gemeinsamen Wirtschaftsentwicklung an einem Standort mit bester Infrastruktur. Damit bieten sich auch Arbeitsplätze für die Greifswalder Wirtschaft.

Zudem sieht das Pommerndreieck die Ansiedelung von Unternehmen vor, die der gesamten Region Impulse geben werden.
Dabei können insbesondere auch Greifswalds Betriebe von den dort anzusiedelnden Unternehmen als Zulieferer und Dienstleister profitieren. Die Ansiedlung von Betrieben aus dem verarbeitenden Gewerbe am Industriestandort Pommerndreieck an der A 20 schont zudem die touristisch attraktive Küstenregion. Um dieses zu erreichen, werde ich eine enge Kooperation mit dem Amt Süderholz anstreben.