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Universität

Als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Ernst-Moritz-Arndt-Universitäts Service GmbH habe ich einen engen Bezug zur Universität. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und der EMAU wird intensiviert. Ich werde beispielsweise eine gemeinsame Unterbringung aller Universitätssammlungen anstreben, ggf. in Verbindung mit einer ordentlichen Unterbringung des Stadtarchivs. Gemeinsame Marketingaktivitäten bundesweit/international werden intensiviert. Die Werbung neuer Studenten hat große Bedeutung. Dazu muss ausreichend Wohnraum (neue Studentenwohnheime) organisiert, Vergünstigungen (Begrüßungspaket) bereit gestellt und weiche Standortfaktoren wie Freizeitangebote (maritim/Gastronomie/Erlebnisangebote etc.) verbessert werden. – Es kann nicht länger hingenommen werden, dass Greifswald hierbei schlechte Noten erhält und den letzten Platz (siehe Focus-Umfrage im Dezember 2007) im Ranking der 56 Universitäts- und Hochschulstandorte in Deutschland einnimmt.

Die Universität ist das Herz, der Motor und Begleiter der Greifswalder Entwicklung. Ohne sie wäre Greifswald nicht, was es ist. Zugleich trägt die Universität besondere Verantwortung für die Entwicklung unserer Stadt. So sind die Universitätssammlungen auch ein Anziehungspunkt für Einheimische, aber besonders für Touristen. Deswegen müssen alle Sammlungen an einem zentralen Ort zusammengeführt werden – dafür setze ich mich ein. Die Bildungsangebote der Hochschule sollten sich noch stärker auch an Dritte wenden. Hochschulveranstaltungen, die sich für berufsbegleitende Qualifikationen anbieten, sollten hinsichtlich Lage der Veranstaltung und Durchführung verstärkt dieser Möglichkeit gerecht werden. Die EMAU besitzt umfangreiche Waldbestände, die auch für den Klimaschutz eine Rolle spielen. Hier können Stadt und Universität gemeinsame Konzepte verfolgen.

Greifswalds Wohl und Wehe ist mit dem Schicksal der Hochschule verwoben. Es ist daher im ureigensten Interesse der Stadt, die Rahmenbedingungen für ein gutes Gedeihen der Universität zu schaffen.
Es ist eine originäre Aufgabe des Oberbürgermeisters, sich persönlich als Koordinator zwischen Universität und Stadt zu verstehen.
Die Hochschule wird immer auch an ihrer Attraktivität für Studierende gemessen werden. Sofern diese von außerhalb kommen, bringen sie Konsumnachfrage in die Stadt, die wiederum hier Arbeit und Beschäftigung schafft. Die Studierenden sind Gastgeber ihrer Familien, Freunde und Bekannten. Sie ziehen Gäste in die Region, die auf andere Weise dieses Reiseziel vielleicht nicht besucht hätten. Sie sind Botschafter unserer Stadt, wenn sie das Studium abschließen und die Region dann wieder verlassen sollten. Ihre Begeisterung ist Greifswalds beste Werbung.
Die Hochschule zieht zudem Wissenschaftler aus aller Welt in die Stadt. Manche bleiben hier zum Leben, Lehren und Forschen, andere sind nur für Kongresse, wissenschaftliche Tagungen und andere Veranstaltungen Gäste unserer Stadt.